Almuñécar La Herradura Sierra Nevada


Almuñécar, genauer: die Zwillingsgemeinde Almuñécar – La Herradura liegt an der als Costa Tropical bekannten östlichen Teil der Costa del Sol, direkt am Mittelmeer. Berge schützen die Gegend im Winter vor den kalten Nordwinden und sorgen für das einzigartig milde Ganzjahres-Klima. Richtig heiss wird es üblicherweise nur während der sechs Wochen dauernden Hochsaison um den Monat August. Almuñécar eignet sich daher besonders für den Dauer- oder Teilzeitaufenthalt in der übrigen Jahreszeit.

Der internationale Flughafen von Malaga ist nur 80 km entfernt. Durch die bereits bis zur Nachbarstadt Nerja reichende Autobahn dauert die Fahrt heute nur 75 Minuten. In wenigen Jahren wird der derzeit im Bau befindliche letzte Abschnitt der Autobahn fertig gestellt sein und Almuñécar sogar über einen eigenen Anschluss verfügen. Granada, mit seinem weltberühmten maurischen Alhambra-Palast, liegt nur 90 km nördlich, wo Skifahrer im Winter ihren Sport auf den Bergen der Sierra Nevada ausüben können.

Weil die touristische Entwicklung der Costa Tropical erst spät einsetzte, haben Almuñécar und die angrenzenden Städte und Dörfer weitgehend ihren ursprünglichen maurisch-spanischen Charakter erhalten. Spanier aller Altersklassen stellen auch das Gros der Touristen, sodass sich der gern gesehene Gast aus dem Norden nicht – wie an manchen überentwickelten Küstenstreifen - wie in einer ausländischen Enklave fühlt.

Ein landschaftlicher Höhepunkt der ganzen Küste ist die weite Bucht der Zwillingsstadt La Herradura, mit einem kilometerlangen Kieselstrand ausgestattet. Auf der alten Burg im benachbarten Salobreña, das sich als südlichstes der „weissen Dörfer“ auf einem photogenen Felsen erhalten hat, hat man einen beeindruckenden Blick auf die auch im Sommer oft schnee-bedeckten Gipfel der Sierra Nevada. Direkt im Norden der Stadt Almuñécar beginnt das fruchtbare Tal des Rio Verde, in dem alle Arten von tropischen Früchten – von der nur in dieser Gegend Europas wachsenden Chirimoya bis zur wohlschmeckenden Avocado – wachsen. Viele landwirtschaftliche Wege laden zum Wandern ein, ein kürzlich vom Touristikbüro der Stadt herausgegebener Wanderführer hilft bei der Orientierung.

Die Gegend ist weiterhin durch ihre archäologischen Städten bekannt, die teilweise erst in jüngster Zeit entdeckt und seither mit grosser Liebe erhalten und dem Besucher zugänglich gemacht werden. Dazu gehören die gut erhaltenen Viadukte und der Keller einer römischen Fisch-Salzerei mitten in der Stadt Almuñécar.

Freunde des Wassersports finden, auf halbem Wege zwischen den beiden Zwillingsstädten an der Halbinsel Punta de la Mona gelegen, mit der Marina del Este den schönsten Sporthafen an der spanischen Mittelmeerküste: die mit 250 begrenzte Anzahl der Liegeplätze für Segel- und Motorboote vermittelt einen intimen Gesamteindruck. Diverse Pinten und Restaurants laden zur Rast. Einige Yachten können mit oder ohne Kapitän gechartert werden. Gleich neben dem Hafen befindet sich ein schöner Sandstrand, an dem man sich – ausserhalb der Hauptsaison – noch wie im Paradies fühlen kann.

Dieses einzigartige Gesamt-Panorama erklärt, warum eine zunehmende Anzahl von Nordeuropäern für Almuñécar – bzw. eine der 20 die Stadt umgebenden Urbanisationen – als Erst- oder Zweitwohnsitz entscheidet.


Jazz in Almuñécar


Sonnenuntergang in Almuñécar

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